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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Das Rehadat-Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft befasst sich seit vielen Jahren mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Viele gelungene Beispiele stellt das neu gestaltete Internetangebot www.rehadat-gutepraxis.de vor, in dem man Anregungen nach Art der Behinderung und unterschiedlichsten Arbeitsfeldern suchen und Vorbilder für ähnliche Situationen finden kann.

Auch wenn dieses Jahr in der Fußball-Bundesliga manches anders als sonst ist: Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) hat wie gewohnt für das  Begleitmaterial in Blindenschrift gesorgt. Gemeinsam mit der Zeitschrift "Kicker" hat sie die Spielpläne der ersten bis dritten Ligen und viele Hintergrundinformationen über Vereine und Spieler zum "Lesen mit den Händen" aufbereitet. Neu ist: Leseanfänger können eine Version in Vollschrift lesen; die gewohnte Kurzschrift-Version gibt es weiterhin. Bestellungen unter Telefon 06421 6060 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Das "Haus der Wannsee-Konferenz" in Berlin hat seine neue Dauerausstellung zum Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden eröffnet. Im Januar 1942 hatten in diesem Haus Vertreter des nationalsozialistischen Regimes die systematische Ermordung der Jüdinnen und Juden Europas geplant. Durch ein neues Konzept im Sinne eines "Design für alle" ist die Ausstellung barrierefrei zugänglich, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten haben dabei mitgewirkt. So gibt es unter anderem taktile Raumpläne und Ausstellungsstücke, ein Bodenleitsystem, Induktionshörer sowie akustische Informationen. Die Ausstellung ist - außer an einigen Feiertagen - täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Telefon: 030 - 80 50 010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Das Smartphone als immer verfügbare Medienzentrale auch für Hörzeitungen zu benutzen - das wird jetzt noch einfacher. Die Firma Dolphin hat ihre kostenlose Daisy-App umgestaltet, und damit lassen sich nun auch die Hörzeitungen von atz Hörmedien (sowie der WBH Münster) vollständig nutzen. Der Dolphin Easy Reader steht für die Betriebssysteme Android und iOS zum Download. Nach einmaliger Anmeldung bei Dolphin ist die atz jetzt im Bereich "Bibliotheken" zu finden, der auf Dauer kostenfrei benutzbar bleibt. Auskünfte und Zugangsdaten gibt es nach einer E-Mailanfrage an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Den Duft- und Tastgarten der Universität Leipzig können sich Interessierte nun auch über eine akustische Führung erschließen. Der Botanische Garten und der Arbeitskreis Duft- und Tastgarten des Blinden– und Sehbehinderten-Verbandes Leipzig haben den Audioguide gestaltet, der in einer Dreiviertelstunde durch die Anlage führt. Auf der Internetseite (Kurzlink: atzy.de/bota) ist die Hörversion zu finden, vor Ort können Infos zusätzlich in Braille- und Großschrift gegen Pfand ausgeliehen werden.

"Wie geht Politik?" heißt ein Seminar für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen vom 29. bis 31. März 2019 in Berlin. Es ist Teil des DBSV-Projekts zur politischen Partizipation taubblinder Menschen und gibt grundlegende Informationen zum Gesetzgebungsverfahren und zu den Möglichkeiten politischer Mitwirkung. Dabei stehen die Belange taubblinder Menschen im Vordergrund. Weitere Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 030-285387-164, Internet: www.taubblind.dbsv.org .

Rund um das Louis-Braille-Festival des DBSV in Leipzig Anfang Juli plant der Verein Tandem-Hilfen zwei Veranstaltungen. Höhepunkt einer Sternfahrt, bei der der Tamdem-Gruppen aus ganz Deutschland selbst organisiert nach Leipzig fahren, wird am Festival-Sonnabend eine Zweirad-Rundfahrt durch die Stadt sein. Die formlose Anmeldung bei Jürgen Rakow, Telefon 0157 50451015, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unabhängig von Quartier- und Festivalbuchungen. Er informiert auch über ein zehntägiges Tandem-Jugendcamp, zu dem rund um das Festival nicht nur junge Teilnehmer*innen aus Deutschland und zahlreichen nord-ost-europischen Nachbarländern erwartet werden. Einzelheiten stehen unter www.tandem-hilfen.de.

Zwei Aufführungen der Komödie »De verdüvelte Glückskeks« von Sönke Andresen bietet das Hamburger Ohnsorg-Theater mit Audiodeskription für blinde Menschen an. Am Samstag, den 16.3., 19:30 Uhr und am Sonntag, den 24.3., 16 Uhr können sie die live gesprochenen Erläuterungen auf dem eigenen (oder einem vor Ort geliehenen) Smartphone hören; dazu muss die App MobileConnect geladen werden. Im Stück geht es um morbide Verwicklungen und heitere Turbulenzen in einer aufgewühlten Dorfgemeinschaft. Ticketreservierungen unter dem Stichwort Hörtheater: Telefon: 040-35080321. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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