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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Am 23. Dezember 2019 schließt das Theaterjahr im Hamburger Schauspielhaus für das sehbeeinträchtigte Publikum mit dem Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ des US-amerikanischen Dramatikers Edward Albee ab: Dann wird das Stück (mit Devid Stresow und Maria Schrader in den Hauptrollen) mit einer Live-Audiodeskription begleitet. Kartenreservierung mit dem Stichwort "Hörtheater" unter Telefon: 040-248713 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Beschreibungstexte hört man über Kopfhörer auf dem eigenen Handy mit der App "MobileConnect" oder auf Leihgeräten (gegen Pfand).

Was beim Bundesligafußball fast schon Routine ist, setzt sich mehr und mehr auch bei anderen Sport-Großereignissen durch: Eine Live-Beschreibung des Geschehens für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Florian Eib, der sich als Kommentator und Organisator in diesem Bereich engagiert, weist auf das Basketball-Bundesligaspiel Syntainics MBC gegen Bayern München am 24. November in Leipzig hin. Auch für die Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in der Halle, ebenfalls in Leipzig, wird ein entsprechendes Angebot vorbereitet (22./23. Februar 2020). Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden sich ab sofort auf der Internetseite www.hoermal-audio.org.

Ziele in Deutschland und dem angrenzenden Europa, die gut per Bahn erreichbar sind, finden sich im jetzt veröffentlichten Programm des Reiseveranstalters anders-sehn, der sich speziell an blinde und sehbehinderte Menschen wendet. Das "magische" Krakau, wandern mit kuscheligen Eseln, die dänische Insel Ærø (sprich: Ärö), Schwerin mit seinem Schloss und die Spuren des Dritten Mannes im kaiserlichen Wien sind einige der Angebote. Den Katalog gibt es zum Hören oder Lesen bei Susanne Hahn, Tel. 04721/699 8567, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ein Wochenende mit dem Chor "Blind Date", der beim jüngsten DBSV-Festival viele Menschen begeistert hat: Dazu ist vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 Gelegenheit. Margret Gajewski von der Fachgruppe für Frauen, Familie und selbstständige Lebensführung der Blinden- und Sehbehindertenverbände NRW hat dazu Chorleiter Holger Kunz und seine Aktiven nach Bad Salzuflen eingeladen. Wer mitsingen möchte, erfährt Einzelheiten per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon: 0209 81 62 89 (bis 20:00 Uhr).

Die "Trierische Tonpost" gehört zu den traditionreichsten Hörzeitungen für blinde Menschen. Sie und einige weitere Hörzeitungen aus dem Bistum Trier können nun auch online gehört werden. Man kann sie per Internet herunterladen oder mit einer eigens entwickelten App direkt im Smartphone hören. Die Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte beim bischöflichen Generalvikariat informiert im Internet unter www.tonpost.de. Telefonkontakt: 0651 7105 - 430.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Wie wir sprechen, formt unser eigenes Denken und das unseres Umfelds. Menschen mit einer Behinderung sprechen häufig in einer Weise, die (meist unbewusst) von ihrer Behinderung geprägt ist, statt ihre Fähigkeiten in den Vordergund zu stellen. Ein Seminar des Bildungsinstituts "Bildung ohne Barrieren" will das Bewusstsein für solche Prozesse schärfen und anderes Kommunikationsverhalten einüben. Es findet vom 1. bis 5. März 2020 in Timmendorfer Strand statt. Auskunft gibt BoB e.V., Telefon 07844 – 911502, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den Duft- und Tastgarten der Universität Leipzig können sich Interessierte nun auch über eine akustische Führung erschließen. Der Botanische Garten und der Arbeitskreis Duft- und Tastgarten des Blinden– und Sehbehinderten-Verbandes Leipzig haben den Audioguide gestaltet, der in einer Dreiviertelstunde durch die Anlage führt. Auf der Internetseite (Kurzlink: atzy.de/bota) ist die Hörversion zu finden, vor Ort können Infos zusätzlich in Braille- und Großschrift gegen Pfand ausgeliehen werden.

Das Musiktheater im Revier (MIR) in Gelsenkirchen engagiert sich seit langem für Barrierefreiheit. Dazu gehören Operninszenierungen mit Audiodeskription; in einem aufwändigen Prozess gestalten blinde und sehende Menschen gemeinsam die Beschreibungstexte, die dann während der Aufführung live für blinde Besucherinnen und Besucher gesprochen werden. Wie eine solche Hör.Oper entsteht, beschreibt eine Dokumentation im Youtube-Kanal des Theaters unter
https://www.youtube.com/watch?v=dh2yZohxV-8. Zusätzlich gibt es diesen Film auch in einer Audiodeskriptions-Fassung:
https://cloud.musiktheater-im-revier.de/index.php/s/7GIZOLjjGKmFFLd.

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