Hörmedien für
Sehbehinderte
und Blinde

Was wir leisten - Zahlen und Fakten

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Die atz-Pressezentrale ist Mediendienstleister der Selbsthilfeorganisationen der blinden und sehbehinderten Menschen. Wie umfangreich diese Medienarbeit ist und was wir sonst für die Gemeinschaft tun, lesen Sie hier.

Die Pressezentrale

Alle von den verschiedenen Redaktionen produzierten Hörzeitungen werden in der Holzmindener Pressezentrale der atz vervielfältigt. Jede Woche verlassen mehrere Tausend CDs unser Kopierstudio. Von hier aus erfolgt auch der Versand. Ein kleines Team und moderne Technik leisten viel: Zwei leistungsfähige Kopiertürme mit bis zu 15 CD-Brennern und ein moderner Roboter zum Kopieren und Bedrucken von CDs, selbst entwickelte Verfahren und Computerprogramme für die Gestaltung oder Kopiervorbereitung von Daisy-Medien sowie zur Versandvorbereitung gewährleisten eine schnelle und rationelle Arbeitsweise.

In der Zentrale beschäftigt der Verein drei Angestellte. Geschäftsführer ist Hermann Dremel, in Kundenbetreuung, Verwaltung und Produktion arbeiten Annemarie Kallweit und Martina Arens.

Vor allem jungen Menschen (nach dem Abitur) bieten wir den Bundesfreiwilligendienst an. Bis zum Sommer 2017 ist Marcel Dobrott unser "Bufdi", ab September Thore Tölke.

Aus der Statistik

Ein paar Zahlen sollen Aufschluss geben über den Umfang unserer Arbeit:

Etwa 95.000 Hörzeitungs-Exemplare haben wir im Jahr 2016  ausgeliefert.  Dazu kommen noch einige tausend CDs für Sonderaufträge und Hörproben.

Die genannte Auslieferungszahl der Abonnements enthalten auch Lieferungen zum Download (etwa 8000). Interessierte Hörer erhalten statt einer CD eine E-Mail mit einem für einen einzelnen Download der Hörzeitung gültigen Link, wodurch nur registrierte Abonnenten Zugang zu diesem Vertriebsweg erhalten. Dieser Vertriebsweg wächst langsamer als erwartet. Ab 2017 gibt es alternativ auch die Möglichkeit, Hörzeitungen über das Daisy-Online-Protokoll direkt in entrsprechenden Geräten zu empfangen.

Die Zahl unserer Kunden liegt beirund 4000, die der Abonnements bei knapp 6000. Insgesamt nimmt das Interesse an unserer Arbeit unter blinden Menschen in dem Maße ab, wie deren Informationsbedürfnisse durch barrierearme andere Medien befriedigt werden.

Beiträge und Spenden

Die Finanzierung unserer Vereinsarbeit erfolgt fast ausschließlich durch die Beiträge unserer Hörer und Vertragspartner. Mit jedem neuen Abonnement, das Sie bei uns bestellen, mit jedem neuen Kopier-Auftrag einer Organisation, die Blinde akustisch informieren will, wird unsere Arbeit ein Stück mehr für die Zukunft gesichert.

Auch wenn derzeit die finanzielle Situation der atz keinen Anlass zur Sorge gibt, ist der langfristige Abwärtstrend der Nutzerzahlen unverkennbar; unser Anteil an der Medienversorgung blinder Menschen nimmt ab.

Wir wünschen uns solidarische Unterstützung von den Selbsthilfe-Verbänden der Blinden und Sehbhinderten (als deren unabhängiger Teil wir uns verstehen); wir können mit staatlich subventionierten Organisationen oder mit Wohlfahrtseinrichtungen, die (fast) kostenlos oder Hörzeitungen anbieten, obwohl ihre Aufgaben eigentlich andere sind, natürlich nicht konkurrieren; unsere Preise müssen die Kosten decken - und sie sind so kalkuliert, dass wir auch weiterhin sehr kleine, für sich unrentable Hörzeitungsprojekte möglich machen. Denn nur dadurch ist eine vergleichbare Informationsversorgung auch abseits der Metropolen möglich: Die lokale Information bleibt uns ein wichtiges Anliegen.

Natürlich sind wir auch für die Unterstützung durch private Spender dankbar; als gemeinnütziger Verein sind wir zur Ausstellung steuermindernder Spenden- Bescheinigungen berechtigt. Ein schneller Weg, uns kleine Spenden zukommen zu lassen, ist die "Spendenbox" auf der Startseite unseres Internetangebotes, die wir in Kooperation mit der Sozialbank eingerichtet haben.

Beratung und Dienstleistung für Dritte

Wir haben vier Jahrzehnte Erfahrung mit der Herausgabe von Hörmedien für Blinde. Diesen Erfahrungsschatz machen wir gerne auch anderen zugänglich. So beraten wir Blinden- und Sehbehindertenvereine oder andere Einrichtungen, wenn es darum geht, Informationen hörgerecht aufzubereiten.

Wir können Seminare für Redaktionsmitglieder und Sprecher vermitteln. Und wir leisten natürlich auch praktische Hilfe. Zum Beispiel haben wir mehrfach Informationsbroschüren öffentlicher Auftraggeber in akustische Form gebracht. Zu unseren Dienstleistungen für die Redaktionen von Blindenzeitungen gehören auch unser blinden-pressedienst sowie die bundesweite anbieterübergreifende Hörzeitungsauskunft, die wir als Mitglied in der Mediengemeinschaft für Blinde und Sehbehinderte (Medibus) vor allem für Beraterinnen und Berater in den Selbsthilfeeinrichtungen bereitstellen.

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