Hörmedien für
Sehbehinderte
und Blinde

So machen wir besser auf uns aufmerksam

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Werbung für unsere Arbeit ist ein dauernder Auftrag. Viele kleine Schritte führen zum Erfolg. Über die Jahre haben wir viele erfolgreiche Ideen gesammelt.

Öffentlichkeitsarbeit - die Ideensammlung

Zu wenige Blinde wissen, dass es die atz gibt. Zu wenige Menschen kennen die einzelnen Zeitschriften oder unsere lokalen Redaktionsgruppen. Ändern können wir das nur durch vielfältige Anstrengungen. Folgende Anregungen sammelten wir im Lauf der Jahre bei unseren Redaktionen.

 

  • Grundsätzlich gilt: Öffentlichkeitsarbeit für unsere Hörzeitungen muss nicht erst erfunden werden. In der Pressezentrale gibt es einige Hilfsmittel und viele Tipps. Zur Gestaltung von Presseinformationen und Infoblättern gab es früher eine "gelbe Mappe", die den meisten Redaktionen vorliegt; mittlerweile sind diese Informationen einfacher hier in unserem Internetangebot zu finden.
  • Allgemeine Hintergrundinformationen zur atz (zu Fragen: Wieviele Tonträger werden in Holzminden kopiert? Wieviele Hörzeitungen gibt es? usw.) machen sich immer gut in einem "Waschzettel" für die Presse. Holzminden liefert gerne die Daten, zum Beispiel in Form des Jahresberichts.
  • Faltkarten mit einer anhängenden Postkarte zur Anforderung von Hörproben stellen unsere Gesamtarbeit kompakt vor. Sie sollten bei örtlichen Veranstaltungen immer vorrätig sein, auch wenn die jeweilige Redaktion eigenes Material hat.Ein lokales Faltblatt
  • Hilfestellung bei der Erstellung von Infoblättern können Sie in der Pressezentrale erbitten. Ein Faltblatt speziell für Ihre Zeitung kann dort schnell erstellt werden.
  • Natürlich wollen wir alle einmal "groß" in die Zeitung. In die Medien kommt man eher, wenn man ein Ereignis schafft, über das berichtet wird. Wenn wir einen entsprechenden Anlass liefern (z.B. Prominente lesen für die Hörzeitung) und die Presse freundlich und informativ einladen, klappt das oft auch. Aber wegen der Informationsflut wird auch ein gut geschriebener Artikel über unsere Arbeit häufig nur beachtet, wenn beim Leser bereits Interesse oder Betroffenheit vorhanden ist.
  • Wichtig ist daher auch, dass wiederkehrend auf die Hörzeitung/-zeitschrift hingewiesen wird. Das kann in der Lokalzeitung eine Adressenliste von Vereinen und Selbsthilfegruppen sein. Es gibt aber oft auch Broschüren von Stadt- oder Kreisverwaltungen, in die man sich eintragen lassen kann.
  • Man kann auch die Anzeigenabteilung der Zeitung bitten, gelegentlich eine Füllanzeigen mit folgendem Text zu schalten: „Blinde und Sehbehinderte können Auszüge aus dem Lokalteil dieser Zeitung auf Daisy/-MP3-CD hören. Info-Telefon:...“.
  • Örtliche Blinden– und Sehbehindertenvereine einbinden: Faltblatt oder Hörprobe für neue Mitglieder vereinbaren. Persönliche Kontakte bei Veranstaltungen suchen oder auch eine Info-Veranstaltung über Hörzeitungen anbieten.
  • Bei Veranstaltungen , die für Blinde vor Ort stattfinden, einen eigenen Info-Stand aufFlyer zum Aushang mit abtrennbaren Adresszettelnbauen.
  • Weil Blindheit oft erst im Alter eintritt, kennen die mobilen Pflegedienste oft Menschen, an die wir uns wenden wollen. Wir sollten diese Pflegedienste ansprechen und sie über unsere Arbeit informieren - mit der Bitte, diese Information an Menschen mit Augenproblemen weiterzugeben.
  • Sogar an der Pinnwand im Supermarkt kann man uns finden: Kurzinfo oben, Adressenzettelchen zum Abreißen und Mitnehmen unten. Reißen Sie selbst schon mal ein oder zwei Schnipsel raus, das erhöht die Aufmerksamkeit.
  • Häufig gibt es, z.B. beim Paritätischen, Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen (die atz ist als Selbsthilfegruppe gegründet worden und darf daher im weiteren Sinne hierzu gerechnet werden, auch wenn vor Ort Blinde nicht zum Team gehören). Wenn diese Stellen informieren oder Broschüren herausgeben, sollten sie die örtliche Gruppe der atz und deren Ansprechpartner kennen. Auch lassen sich manchmal ehrenamtliche MitarbeiterInnen über diese Schiene finden. Solche Kontakte sollte man pflegen - einmal im Jahr ein Brief mit einem aktuellen Hinweis auf Arbeit und örtliche Adresse ist sinnvoll.
  • Weitere gute Adressen, die unsere Informationen weitergeben können: Arztpraxen, Pfarrer, Altenheime, Augen-/Diabetesstationen in Krankenhäusern, Treffen/Tagungen sozialer Dienste - und nicht zuletzt unser Hörerkeis selbst (Geschenkabos für Bekannte).
  • Gibt es Ausstellungen/Veranstaltungen/Info-Tische zum Bereich Gesundheit/Selbsthilfegruppen? Das ist eine Möglichkeit, sich ohne allzu großen Aufwand mit eigenen Infos zu beteiligen. Als Blickfang kann die atz-Zentrale ein zwei Meter hohes "Rollup" ausleihen - und auch einen "Vorhang" aus CDs, die in Punkt- und Schwarzschrift auf alle unsere Zeitungen hinweisen.Info-Tisch mit unserem Vorhang aus CDs
  • Der Lokalfunk ist ein Medium, das Blinde selbst hören. Versuchen Sie, hier einmal präsent zu sein, und machen Sie zunächst mit einer Pressemitteilung auf sich aufmerksam. Auch im Rahmen des Bürgerfunks (in einigen Bundesländern) ist Zusammenarbeit, manchmal sogar eine eigene Sendung möglich.
  • Vernachlässigen Sie nicht die Anzeigenblätter und Stadtteilzeitungen. Die kommen in jeden Haushalt, und eine kleine Meldung (z.B. Sprecher gesucht) fällt oft eher auf als in der Lokalzeitung.
  • Auf Ihr Hobby Hörzeitung können Sie bei allen möglichen Anlässen hinweisen, nicht als Eigenlob, sondern als Information. Infoblatt oder Visitenkarte kann man immer bei sich haben. Nur so kann es sich rumsprechen, dass es für Blinde und Sehbehinderte diese Informationsquelle gibt und in den Redaktionen interessante Arbeit wartet.

 

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