Hörmedien für
Sehbehinderte
und Blinde

blinden-pressedienst: Freizeit

Das Wetter: Ausstellung mit "inklusiven Modulen" in Bonn

Von verklärter Morgendämmerung bis zu Schnee und Eis am Abend: Die Ausstellung "Wetterbericht" in der Bundeskunsthalle Bonn zeigt ab dem 7. Oktober zwölf Stationen über Wetterkultur und Klimawissenschaft. Im Rahmen des Projektes "Pilot Inklusion" werden dabei Möglichkeiten der Kunstvermittlung für Menschen mit Behinderung in verschiedenen Modulen erprobt, die Vorbilder für andere Museen sein sollen. Blinde Menschen können beispielsweise Tastinstallationen, Hörstationen, einen Audio-Guide und spezielle erklärende Führungen nutzen. Informationen zur Ausstellung unter www.bundeskunsthalle.de (Tel. 0228 / 91 71-243) und beim Verein Blinde und Kunst e.V., www.blindeundkunst.de (Telefon 0178 / 768 76 89).

(19.09.2017)

DBSV-Musikclub: Noten lernen und zusammen auftreten

Nicht nur an junge musikbegeisterte Menschen wendet sich das Angebot des DBSV-Musikclubs, der jetzt seine Termine für 2018 bekanntgegeben hat. Der Kurs "Punkte voll Klang" wird vom 3. - 8. April in Wernigerode wieder die Grundlagen der Braille-Notenschrift vermitteln. Und in einer internationalen Musikwoche vom 28. Juli bis 5. August in Hannover erklingen dann Musikinstrumente und musikalische Stile aller Richtungen: Geübt wird, was Spaß macht, und am Ende steht ein gemeinsames öffentliches Konzert. Interessierte wenden sich an Torsten Resa beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, Tel: 030-285387-281, E-Mail: t.resa@dbsv.org.

(11.08.2017)

Einladung zum Wanderrudern auf der Donau

Jedes Jahr im Juni starten Dutzende Wassersportler in Ingolstadt auf der Donau, um bis zum Schwarzen Meer zu paddeln – oder wenigstens ein paar Teilstrecken. Auch einige Ruderer nehmen an dem Abenteuer teil, genießen die Landschaft und die Gemeinschaft, übernachten im Zelt, erfahren viel über Land und Leute. Die „sitzende Sportart“ Rudern ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet und schnell erlernt; zum Wanderrudern muss man eher Ausdauer als Kraft mitbringen. Was also sollte auch sehbehinderte und blinde Menschen hindern, sich auf dieses Ferienabenteuer einzulassen? Manfred Kreusel vom Marburger Ruderverein plant die inklusive Rudertour. Interessierte erreichen ihn per E-Mail: Manfred.Kreusel@unitybox.de.

(20.06.2017)

Hör.Oper in Gelsenkirchen: Die Stücke 2017/18

Für blinde und sehbehinderte Theaterbegeisterte bietet das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen ausgewählte Produktionen mit Audiodeskription.an. "Opernflüsterer" beschreiben live über Kopfhörer das Geschehen auf der Bühne. Zu jeder Vorstellung gibt es als Vorprogramm eine Begehung der Bühne, eine Einführung in das Stück und auf Wunsch ein Programmheft in Brailleschrift. Die neue Spielzeit beginnt im September mit „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in französischer Sprache. Am 11. November sowie am 2. Weihnachtsfeiertag erklingt Mozarts "Zauberflöte". Im ersten Halbjahr 2018 folgen das Musical „ Jesus Christ Superstar” und Werke von Schostakowitsch und Donizetti. Alle Termine im Internet unter www.musiktheater-im-revier.de oder per Telefon 0209 /4097-200. E-Mail-Adresse für Fragen zum Vorprogramm: stephan.steinmetz@musiktheater-im-revier.de.

(07.06.2017)

Bundesliga im Blindenfußball - live im Internetradio

Einmal im Monat ist Spielwochenende der neun Mannschaften in der Blindenfußball-Bundesliga. Seit 2008 tragen auch in Deutschland Mannschaften ein solches nationales Turnier mit dem rasselnden Ball aus. Die Spiele kann man weltweit verfolgen, eine detaillierte Beschreibung wird live über die Internetradios meinsportradio.de und r4h.de gesendet. Termine, Infos und Links unter www.blinden-fussball.de.

(10.05.2016)

Barrierearmes Museum: Zeche Zollern in Dortmund

Seine siebzehn Museen will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe allen Menschgen zugänglich machen. Den Anfang macht das Industriemuseum "Zeche Zollern" in Dortmund, dessen Dauerausstellung neu konzipiert wurde. Ein taktiles Leitsystem und akustische Informationen zu den Exponaten erleichtern blinden Menschen den Zugang. Auch in den anderen Museen ist das Ziel: Statt Sonderausstellungen für spezielle Gruppen anzubieten, sollen grundsätzlich alle Besucher Informationen mit (mindestens) zwei Sinnen erschließen können. Die Geschichte des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet macht den Anfang. Informationen: www.lwl-industriemuseum.de.

(16.02.2016)

Kultur- und Erdgeschichte zum Anfassen in Hildesheim

Geschichte barrierefrei erleben kann man seit dem 22. März 2014 in der Dauerausstellung des Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim. Ägypten, Alt-Peru, China, die frühe Menschheit und die Erdgeschichte sollen dort mit allen Sinnen neu erlebt werden können. Für Blinde und Sehbehinderte sind unter anderem Texte in Braille- und Großschrift, Bodenleitlinien sowie Überblicksinformationen per Kopfhörer vorbereitet. Anfassen, ausprobieren und experimentieren sind ausdrücklich erwünscht. Auskunft unter Telefon: 0 51 21 / 93 69 - 0 oder E-mail: kommunikation@rpmuseum.de.

(26.02.2014)

Wald erleben im Ruhrgebiet

Der Naturlehrpfad für blinde und sehbehinderte Menschen in Oberhausen besteht schon seit 2009. Im Waldgebiet "Hühnerheide" in Oberhausen lässt sich der Wald und seine Flora und Fauna erkunden. An jedem ersten Dienstag im Monat ab 16 Uhr bieten die Waldschule Oberhausen und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet(BSWR) Einführungsexkursionen an; sie sollen auch blinde Menschen in die Lage versetzen, den Weg später alleine zu begehen. Dabei können auch präparierte Tiere und Felle ertastet werden. Auskunft und Anmeldung bei Werner Rudolph, Tel. 0208 / 68 39 97 . Infos unter www.bswr.de.

(16.01.2014)

Tastend durch Oldenburg

Tastführungen für Blinde und Sehbehinderte in Oldenburg bietet Etzard Behrends an; er ist "mit Stern" zertifizierter selbständiger Gästeführer. Vom Oldenburger Schloss geht es 90 Minuten lang durch die historische Stadt zur Lambertikirche. Näheres bei Kultur- und Erlebnisreisen Etzard Behrends, Email:     eb.reisen@behrends-wilken.eu, Internet: www.ReisenWieGemalt.de, Telefon  0441 / 3 20 44.

(16.01.2014)

Blinde Autorinnen und Autoren in Kontakt

BLAUTOR, so nennt sich der "Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autoren". Wer ab und zu Gedichte oder Texte schreibt, kann hier ein Forum des Gedankenaustauschs finden. Der Kreis pflegt alle literarischen Gattungen, wobei die Individualität des einzelnen Autors immer im Vordergrund steht. Informationen gibt Karin Ziegler, Telefon: (02 02) 57 21 56, Internet: www.blautor.de .

(05.09.2005)
 
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